cappelissimo

Mitglieder

 

Andrea Scheel, Alt

Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Oberhausen, bis es mich 1998 beruflich an den Niederrhein verschlagen hat. Seit 2002 bin ich Lehrerin für Mathematik und Chemie an einem katholischen Gymnasium.

Als Ausgleich zu meinem eher naturwissenschaftlichen Beruf habe ich schon früh die kirchliche Chormusik entdeckt. Seit 1995 habe ich in diversen Chören gesungen.

Da ich in meiner damaligen Jugendschola als eine der wenigen in der Lage war, eine zweite Stimme zu halten, war ich schon früh auf die Stimmlage des Alt festgelegt, die ich auch heute noch – bis auf ein paar Ausflüge in den 2. Sopran – singe. Das Musizieren mit cappellissimo macht mir sehr viel Spaß, vor allem, weil wir Ensemblemitglieder alle gut befreundet sind. Aber das Wichtigste ist: „Chorprobe ist eine Sauna für die Seele.“ Und ich glaube, das hört man auch in unseren Konzerten.

 

 

Christian Lehnen, Tenor

 „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."                                                                                                                                                                                                                                                    Victor Hugo

… und deswegen singe ich seit 30 Jahren

- als Kind, als Jugendlicher und als Erwachsener,

- in großer, kleiner oder ganz kleiner Besetzung,

- mit mächtigem Orchester, lieblicher Instrumentenbegleitung oder ganz ohne,

- weltberühmte, nicht ganz so bekannte oder noch unbekannte Werke,

- Oratorien, Motetten oder Kantaten,

- Klassik, Gospel oder Jazz,

- Deutsch, Latein oder Englisch,

- in Kathedralen, Kirchen oder Kapellen,

- unter freiem Himmel, in großen Räumen oder in kleinen Räumen,

… und es endet alles in Harmonie.

 

 

 Anke Keppel, Sopran

Singen war immer schon…

1966 in Jülich geboren und aufgewachsen schlägt mein Herz seit jeher für den Chorgesang. Nach frühem Start im Kinder- und später Kirchenchor meiner Heimatpfarre führte mich mein Weg über den Jungen Chor Overbach nach Köln zur Kölner Kurrende, der ich bis heute angehöre. Als Gastsängerin im Aachener Bachverein entstand über Tatjana Lehnen, die mich für den Gesang in einem kleinen Ensemble begeisterte, der Kontakt zu cappellissimo. Hier habe ich seit Ende 2008 eine weitere musikalische Heimat gefunden. Darüber hinaus bin ich seit Anfang 2013 projektweise Mitglied des Overbacher Kammerchores. Im Rahmen der alljährlich in Bernkastel-Kues stattfindenden Tage der Alten Chormusik vertiefe ich meine Begeisterung für Alte Musik.
Von 2007 bis 2015 habe ich überdies mit großem Enthusiasmus den Kinder- und Jugendchor Adelgundisspatzen in meiner Jülicher Heimat gegründet und geleitet.

„Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt.
Wenn viele aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“ 
Yehudi Menuhin

 

 

Jörg Rößeler, Bass

Ohne Sopran kein Elan, ohne Alt kein Halt, ohne Tenor kein Chor, ohne Bass kein Spaß.

 

 

 

 

 

Monika Sering, Alt

Musik des Herzens
VERKLINGT ungehört,
ein Liebeslied VERHALLT
OHNE einen aufmerksamen ZUHÖRER.
So werden Melodien zu Geräuschen,
zerfallen zu einzelnen Tönen
- OHNE ECHO - klirrend,
schmerzen sie das Herz
einer einsamen Sängerin…

CHORsängerin bin ich,
ich singe gerne – auch allein,
aber am liebsten KLINGE ich MIT ANDEREN…
Und wenn…
WIR uns aufeinander EINSCHWINGEN,
MITEINANDER Noten in Klang verwandeln,
die HERZEN SYNCHRON schlagen…
das ist für mich ein GESCHENK.
Und wenn…
es Menschen gibt,
die MIT UNS Zeit & Raum TEILEN,
uns ihre OHREN leihen,
die sich von unserer MUSIK,
oft aus längst vergangenen Zeiten,
im HEUTE tragen lassen,
im Idealfall MIT uns SCHWINGEN,
dann finden wir ein spürbares ECHO…
Ein GESCHENK!

Monika Sering

 

 

Christoph Aretz, Bass

I heard music lighting up my darkness
I felt the phrase melt away my sadness
A melody as potent as wine
I let it sweep me out of my depression
I let it point me in a new direction
Breathing hope on this life of mine
...
Now I don't try to understand the way it moves my spirit
That is why, suppose I'll never know
How a sudden change of key
Can do these things to me
And make me feel, like I feel

Aus: Eleanor McEvoy - Breathing Hope

Die Irin Eleanor McEvoy drückt in diesem Lied vieles von dem aus, was auch mir beim Musik Machen und Hören schon so oft passiert ist ... und neben solchen Eindrücken macht Musik einfach Spaß! 

Also: einfach mal reinhören - in "Breathing Hope" und eines unserer Konzerte!

 

  

Tatjana Lehnen, Sopran - Plakatgestaltung

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

Gustav Mahler

 

Die Musik liebe ich, seit ich denken kann und meinen persönlichen Ausdruck habe ich im Singen gefunden. Ich habe in verschiedenen Chören, in größeren und kleineren Ensembles größere und kleinere Werke gesungen, Erfahrungen gesammelt und immer den besonderen Zauber des gemeinsamen Singens genossen. Singen verbindet über die Sprache hinaus, schafft eine ganz andere Form der Kommunikation - wer das erlebt hat, weiß, wovon ich spreche!
cappellissimo ist in dieser Hinsicht etwas ganz Besonderes für mich, und wenn das, was wir gemeinsam „kommunizieren“, auf die Zuhörer überspringt, ist es ein besonderes Geschenk, für das ich jedes Mal sehr dankbar bin.

 

 

Frank Gössel, Tenor - musikalische Leitung

In unserer Familie und im Freundeskreis hat gemeinsames mehrstimmiges Singen immer eine ganz wichtige Rolle gespielt. Für mich ist Singen wohltuender Ausgleich, es berührt mein Innerstes bei Freude und Leid. Dies will ich gleichsam als persönliches Glaubensbekenntnis („Wer singt, betet doppelt“) weitergeben.

Die mir zugewachsene Aufgabe als Leiter nehme ich mit Dank für das mir entgegen gebrachte Vertrauen wahr und interpretiere sie - als Laie - aus langjähriger Erfahrung mit unterschiedlichen Chorleitern in verschiedenen Chören. Meine Vorstellungen folgen immer einer inneren Überzeugung, die ich in den Proben kommuniziere und verständlich zu machen versuche. Ich möchte nicht nur Töne abliefern, sondern ein Schwingen in gemeinsamer Resonanz erzielen. Dabei erlebe ich unsere tiefe Freundschaft und grundsätzliche Übereinstimmung in Glaubens- und Sinnfragen immer wieder als Garant für das Erreichen des wichtigen gemeinsamen Pulses, des Empfindens und Auskostens von Dynamik, textinterpretierender Agogik bis zu reizvoller Stille.

Mit einer von Stimmung, Zeit und Raum abhängigen Gestaltung der Werke, die im Konzert eine dann von uns allen empfundene und getragene Interpretation erfahren, versuchen wir das Publikum einzubeziehen und mitzunehmen, frei nach den Worten Giuseppe Sinopolis: „Die Musik ist ein Reisegefährte, der uns an die Hand nimmt und uns auf dem Weg unserer Existenz ein Stück weit begleitet.“